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Pferdepflege: Unverzichtbare Ausrüstung

Lektüre - Wörter

Ein gepflegtes Pferd ist sauber, entspannt und gesünder . Bei der Fellpflege geht es nicht nur um die Optik: Sie beugt Verletzungen und Infektionen vor und ermöglicht es, den allgemeinen Gesundheitszustand des Tieres zu überprüfen.

Man sieht sofort, ob ein Bein geschwollen ist, ob ein Haar eine Wunde verdeckt oder ob ein Huf klemmt. Es ist auch der Moment, in dem man eine starke Bindung zu ihm aufbaut. Wenn man dasselbe Pferd jeden Tag putzt, kennt man es in- und auswendig.

Man kann erkennen, ob er angespannt, krank oder müde ist. Die Pflegeausrüstung sollte daher einfach, effektiv und vor allem geeignet sein. Und alles beginnt mit einem Werkzeug, das viele vergessen: dem Halfter .

Das Halfter: So befestigen Sie Ihr Pferd sicher

Ein Pferd, das sich bewegt, kann man nicht putzen. Das Halfter ist unerlässlich. Es hält das Tier ruhig und schmerzfrei, sodass man sicher arbeiten kann. Es ist auch ein Zeichen des Respekts: Ein Pferd richtig anzubinden bedeutet, sowohl an sein Wohlbefinden als auch an die eigene Sicherheit zu denken.

Pferdehalfter

Die verschiedenen Halfterarten (Seil-, Flach-, Lederhalfter)

  • Seilhalfter : leicht, robust, präzise Druckkontrolle. Ideal fürs Training. Kann jedoch bei unsachgemäßer Anwendung Verletzungen verursachen.
  • Flaches Halfter (Nylon oder Synthetik) : die gängigste Art. Bequem, leicht zu reinigen, perfekt zum täglichen Anbinden.
  • Lederhalfter : elegant, geschmeidig und komfortabel für das Pferd. Es ist zwar empfindlicher, aber oft die bevorzugte Wahl für Ausritte und Turniere.

Im Reitstall merkt man schnell, dass jeder Reiter seinen „Typ“ hat: Puristen schwören auf Leder, junge Reiter mögen auffälliges Nylon, und Outdoor-Reiter greifen zum Lasso.

Wie Sie das richtige Halfter für Ihr Pferd auswählen

Die richtige Wahl hängt von drei Kriterien ab:

  • Das Temperament des Pferdes : Ein ruhiges Pferd kann mit einem flachen Halfter angebunden bleiben. Ein temperamentvolles junges Pferd kommt mit einem Seilhalfter besser zurecht, da dieses eine präzisere Führung ermöglicht.
  • Verwendung : Für die tägliche Pflege ist Nylon nach wie vor unübertroffen. Für Reisen oder Wettkämpfe bietet Leder Komfort und Stil.
  • Pflegehinweise : Leder benötigt Pflege, Nylon kann gewaschen werden, Seil ist völlig unbeeinträchtigt.

Unsere Meinung: Für ein Schulpferd ist Nylon der beste Kompromiss. Für das eigene Pferd erliegt man am Ende doch immer der Verlockung eines schönen Leders.

Unsere Meinung: Für ein Schulpferd ist Nylon der beste Kompromiss. Für das eigene Pferd erliegt man am Ende doch immer der Verlockung eines schönen Leders.

Entdecken Sie eine Auswahl an Halftern , die Komfort und Sicherheit bei der Fellpflege vereinen.

Die Bedeutung einer guten Passform

Ein schlecht sitzendes Halfter birgt Risiken. Ist es zu locker, rutscht es ab und das Pferd kann sich befreien. Ist es zu eng, schnürt es ein, reizt die Haut und macht das Pferd nervös. Das ideale Halfter:

  • Sie sollten zwei Finger zwischen Halfter und Haut schieben können.
  • Der Nasenriemen wird mittig auf der Schnauze platziert, niemals zu tief auf den Nasenlöchern.
  • Die Kopfstütze liegt bequem hinter den Ohren, ohne diese einzuklemmen.

Wir alle haben schon einmal erlebt, wie ein Pferd sich aufbäumt oder heftig rückwärts geht, weil es falsch angebunden war. Das endet oft schlimm. Durch das korrekte Anlegen des Halfters lässt sich solche Situationen vermeiden.

Der Hufkratzer: Für gesunde Hufe sorgen

Der Huf ist der Motor des Pferdes. Ein festsitzender Stein, verhärteter Mist oder festgetretener Schlamm genügen, um Lahmheit zu verursachen. Mit einem Hufkratzer werden Sohle und Strahl gereinigt, um Schmerzen und Infektionen vorzubeugen.

Es wird vor und nach jeder Trainingseinheit verwendet. Die Bewegung ist einfach: Man nimmt den Fuß und führt das Werkzeug von der Ferse bis zu den Zehen, immer in Richtung des Frosches.

Wir alle kennen das: Ein Pferd weigert sich, weiterzugehen, weil ein Steinchen im Huf steckt. Ein paar Sekunden Hufreinigung können Lahmheit und manchmal sogar einen Tierarztbesuch verhindern.

Hufkratzer

Der Currykamm: um den Schlamm zu lösen und die Durchblutung anzuregen.

Der Striegel löst festsitzenden Schmutz wie getrockneten Schlamm, abgestorbene Haare und Krusten. Er wird auf fleischigen Körperstellen (Schultern, Nacken, Gesäß) in kreisenden Bewegungen angewendet. Gleichzeitig massiert er die Haut und regt so die Durchblutung an.

Es sind verschiedene Modelle erhältlich: aus weichem Kunststoff, Gummi und Metall. Kunststoff eignet sich perfekt für empfindliche Pferde, Gummi bietet besseren Halt im Schlamm, und Metall ist am besten für robuste Pferde mit sehr dickem Winterfell geeignet.

Pferdestriegel

Die Bürste (harte Bürste): Schmutz entfernen

Nach dem Striegel kommt die Striegelbürste zum Einsatz. Ihre steifen Borsten entfernen losen Staub und Schmutz. Diese Bürste wird am häufigsten verwendet. Sie dient auch dazu, die Hufe nach der Hufkratzung zu bürsten.

Ein kleiner Tipp aus Erfahrung: Wählen Sie eine Bürste mit einem stabilen Griff . Wenn Sie mehrere Pferde nacheinander putzen, wird eine Bürste, die abrutscht oder Ihre Hand ermüdet, schnell zum Albtraum.

Pferdekorken

Die weiche Bürste: für empfindliche Bereiche und zum Finish

Die weiche Bürste rundet die Arbeit ab. Ihre weichen Borsten entfernen feinen Staub und verleihen dem Fell Glanz. Sie eignet sich auch für empfindliche Bereiche wie Kopf, Beine und Bauch.

Ein Pferd genießt diesen Moment. Manche schließen sogar die Augen, wenn man ihnen sanft über den Hals streicht. Es ist eine Berührung der Verbundenheit und Entspannung.

weiche Pferdebürste

Schwamm und Tuch: Schleimhäute reinigen und Fell polieren

Der Schwamm wird für empfindliche Bereiche verwendet: Augen, Nasenlöcher, Mundwinkel, Intimbereich. Er sollte stets sauber gehalten und immer nur für einen einzigen Bereich verwendet werden, um Infektionen vorzubeugen.

Das Poliertuch oder der Polierhandschuh entfernt den restlichen Staub und bringt das Fell zum Glänzen. Es ist der letzte Schliff, der den Eindruck eines Pferdes vermittelt, das bereit für einen Wettkampf ist – und das jeden Tag.

Pferdeschwamm

Kamm und Mähnenbürste: Pflege von Mähne und Schweif

Mähne und Schweif verfilzen leicht, besonders wenn das Pferd auf der Weide steht. Mit einem Kamm oder einer Mähnenbürste lassen sich die Verfilzungen lösen, ohne die Haare zu beschädigen. Beginnen Sie immer an den Spitzen und arbeiten Sie sich nach oben vor.

Ein wenig Entwirrungsspray spart Zeit und verhindert Ziepen. Die Pflege der Mähne ist auch eine Frage der Hygiene: Ein sauberer Schweif wehrt Insekten besser ab und reduziert Hautirritationen.

Pferdekamm

Warum die Fellpflege für das Wohlbefinden des Pferdes unerlässlich ist

Ein gut gepflegtes Pferd ist gesünder und entspannter. Die Fellpflege entfernt Schlamm, Staub und Parasiten , die die Haut reizen. Sie bietet außerdem die Möglichkeit, jeden Körperteil zu untersuchen und Wunden oder Schwellungen frühzeitig zu erkennen, bevor sie sich verschlimmern. Neben der Hygiene schafft die Fellpflege auch eine Verbindung zum Reiter. Das Pferd entspannt sich, lernt, die Berührung zuzulassen und vertraut Ihnen. Sie werden schnell feststellen, dass ein regelmäßig gepflegtes Pferd bei der Arbeit kooperativer und aufmerksamer gegenüber seinem Reiter ist.

Zusammenfassend:

  • Hygiene: Beseitigung von Schmutz und Parasiten.
  • Gesundheit: Verletzungen und Anomalien schnell erkennen.
  • Beziehung: Stärkung der Bindung zwischen Pferd und Reiter.

Nützliches Zubehör für eine vollständige Pflegesitzung

Hufe sind empfindlich. Fett beugt Rissen, Austrocknung und übermäßiger Feuchtigkeit vor. Es hält das Horn geschmeidig und kräftig. Das Fett wird mit einem speziellen Pinsel aufgetragen, immer nachdem der Huf mit einem Hufkratzer gereinigt wurde.

Hier eine kurze Zusammenfassung:

Jahreszeit Gewünschter Effekt Trick
Winter Vorbeugung von brüchigen Hufen Verwenden Sie ein nahrhaftes Fett
Sommer Vermeiden Sie Austrocknung Entscheiden Sie sich für ein Feuchtigkeitsöl.

Die Reihenfolge und Methode der Verwendung der Bürsten

Die richtige Fellpflege folgt stets der gleichen Reihenfolge. So wird verhindert, dass bereits saubere Bereiche verschmutzt werden, und die Wirksamkeit wird gewährleistet. Man beginnt mit den Hufen und beendet die Pflege mit dem Feinschliff.

1. Fußreinigung

Zuerst wird der Hufkratzer eingesetzt . Mist, Steine ​​und festgetretener Schlamm werden entfernt. Strahl und Sohle werden untersucht. Dies ist der wichtigste Schritt zur Vorbeugung von Lahmheit.

2. Den Currykamm weitergeben

Der Striegel wird in kreisenden Bewegungen auf weichen Körperstellen (Hals, Schultern, Gesäß) angewendet. Er löst abgestorbene Haare und regt die Durchblutung an. Vermeiden Sie die Anwendung auf knöchernen Stellen und am Kopf.

3. Bürsten und Reinigen des Körpers

Die Kappe dient dazu, Staub und Schmutz zu entfernen, die mit dem Striegel gelöst wurden. Anschließend glättet die weiche Bürste das Fell und ermöglicht die Pflege empfindlicher Stellen.

4. Letzte Handgriffe: Schleimhäute, Mähne, Schweif und Glanz

Wir reinigen die empfindlichen Stellen (Augen, Nüstern, Mundwinkel) mit einem sauberen Schwamm. Anschließend entwirren wir Mähne und Schweif mit einem Kamm oder einer Mähnenbürste. Zum Schluss sorgt ein Tuch oder ein Polierhandschuh für den letzten Schliff.

Sicherheit und bewährte Verfahren bei der Fellpflege

Die Fellpflege ist ein ruhiger Moment. Richtig durchgeführt, stärkt sie das Selbstvertrauen des Pferdes. Falsch durchgeführt, kann sie gefährlich werden.

Nehmen Sie die richtige Position ein, um Unfälle zu vermeiden.

Halten Sie sich stets seitlich zum Pferd auf, niemals direkt hinter ihm. Wenn Sie einen Huf anheben, legen Sie eine Hand auf Ihren Oberschenkel, um plötzliche Bewegungen zu vermeiden. Vermeiden Sie es, sich unter den Bauch des Pferdes zu lehnen oder sich im Winkel seiner Hinterbeine aufzuhalten.

Verwenden Sie den richtigen Pinsel am richtigen Ort

Jedes Werkzeug hat seinen eigenen Bereich:

  • Verwenden Sie einen Striegel für die fleischigen Stellen.
  • Stecker für den Korpus, nicht für den Kopf.
  • Weiche Bürste für Gliedmaßen und Gesicht.
  • Separater Schwamm für Augen, Nasenlöcher und Intimbereich.

Das beste Mittel, um ein Pferd scheu zu machen, ist, es mit einer harten Bürste am Kopf zu bearbeiten.

Ruhe und Regelmäßigkeit im Umgang mit Ihrem Pferd bewahren

Die Fellpflege sollte stets mit Geduld erfolgen. Keine ruckartigen Bewegungen, keine groben Bürstenstriche. Das Pferd spürt alles. Regelmäßige Pflege schafft eine beruhigende Routine. Manche Pferde senken sogar den Kopf und schlafen ein, während man sie mit der weichen Bürste bürstet.

Wie pflegt man seine Pflegegeräte?

Für eine angemessene Fellpflege sind auch saubere und gut gepflegte Utensilien unerlässlich. Schmutzige Bürsten reinigen nichts und können sogar Hautkrankheiten übertragen.

Für eine angemessene Fellpflege sind auch saubere und gut gepflegte Utensilien unerlässlich. Schmutzige Bürsten reinigen nichts und können sogar Hautkrankheiten übertragen.

Reinigen und desinfizieren Sie Ihre Pinsel regelmäßig.

Bürsten sammeln Haare, Staub und Dung. Sie sollten in lauwarmem Wasser mit etwas milder Seife gewaschen werden. Alternativ können sie zur Desinfektion in einem Eimer mit Essigwasser eingeweicht werden. Anschließend sollten sie mit den Borsten nach unten an der Luft getrocknet werden, um Staunässe zu vermeiden.

Verhinderung der Übertragung von Parasiten zwischen Pferden

Jedes Pferd sollte seine eigene Ausrüstung haben. Das Teilen von Bürsten birgt das Risiko der Übertragung von Mauke, Ringelflechte oder Läusen . Im Stall werden die Bürsten mit dem Namen des Pferdes beschriftet oder in verschiedenen Farben gehalten, um Verwechslungen zu vermeiden.

Tipps zur Verlängerung der Lebensdauer von Geräten

  • Die Pinsel nach jedem Gebrauch schütteln.
  • Bewahren Sie die Ausrüstung in einem sauberen Beutel und vor Feuchtigkeit geschützt auf.
  • Vermeiden Sie es, Bürsten und Schwämme im Wasser einzuweichen.
  • Investieren Sie in hochwertige Geräte: Sie halten länger und bleiben angenehm in der Anwendung.

Häufige Fehler, die es zu vermeiden gilt:

Selbst bei guten Absichten können manche Handlungen dem Wohlbefinden des Pferdes schaden.

Zu starkes Bürsten oder Bürsten an empfindlichen Stellen

Fellpflege ist nicht gleichzusetzen mit Ausmerzen. Zu starkes Bürsten, insbesondere mit einer harten Bürste, reizt die Haut. Vermeiden Sie knochige und empfindliche Stellen beim Bürsten mit einem Striegel oder einer Lederbürste.

Vergessen, sich vor der Sitzung zu pflegen

Ein gesatteltes Pferd, das nicht gepflegt wird, ist anfällig für Scheuerstellen und Verletzungen. Schweiß und Staub unter dem Sattel können bereits nach einer einzigen Trainingseinheit Druckstellen verursachen. Die Fellpflege vor dem Training ist daher unerlässlich, selbst wenn sie nur kurz ist.

Verwendung von verschmutzter oder ungeeigneter Ausrüstung

Ein schmutziger Schwamm in den Augen, eine steife Bürste am Kopf, ein beschädigter Hufkratzer: All diese Fehler richten mehr Schaden als Nutzen an. Es ist besser, wenige saubere und geeignete Werkzeuge zu haben als viele schlecht gepflegte Bürsten.

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